Die Anlage

Die Historie

Der Neustädter See II, also der heutige Angelpark Magdeburg, wurde ab ca. 1995 als Kiesgrube geöffnet und bis 1999 ausgekiest. Während einer nur 2 Jahre andauernden Verpachtung an den DAV ( 1999-2000) wurde das Gewässer mehrfach hochkarätig besetzt. Die Hauptbesatzfische waren Schleien, Zander, Aal. Darüber hinaus gab es mindestens einen Elbefischbesatz. Ab 2001 war das Gewässer unverpachtet, befand sich praktisch bis 2009 im „Dornröschenschlaf“und hat sich prächtig und fast ungestört entwickelt. Ab Juni 2009 wurde der Angelpark Magdeburg in seiner jetzigen Form mit großem Kraftaufwand und Engagement geschaffen. Am 24.10.2009 öffnete dann der Angelpark seine Pforte für den naturbegeisterten Angler. In der Woche vor der Eröffnung gab es den nach meiner Kenntnis größten Fischbesatz dieser Art in Deutschland. Sage und schreibe 10,4 Tonnen Forellen, Laxxforellen und Saiblinge mit Stückgewichten von 500 Gramm bis 12 Kilo wurden in den See gesetzt.

Der Fischbesatz

Der Fischbestand im See erstreckt sich von Aal bis Zander über fast die gesamte Palette der einheimischen Fischarten. Bei allen Fischarten gibt es aufgrund der hohen Biomasse im See immer wieder besonders starke Exemplare. Schleien über 60 cm (Seerekord 72cm), Giebel über 60 cm, Barsche über 50 cm kommen immer wieder vor und sind keine Seltenheit bei uns. Der Spiegelkarpfenrekord liegt bei 52 Pfund. Graser bei 45 Pfund. Regenbogenforellen und Laxxforellen von 500 Gramm bis 13 Kilo, Goldforellen und Seeforellen von 3 bis 5 Kilo, See- und Bachsaiblinge von 2 bis 8 Kilo gehören nun genauso zu den Bestandsfischen wie zwei Sorten Störe. Waxdick Gueldenstätti und Acipenser baeri bis 1,60m bevölkern den See. In den ersten 5 Jahren wurden pro Jahr zwischen 1,5 und 2,5 Tonnen Störe eingesetzt. Im siebten Jahr des Bestehens des Angelparks haben wir eine kleine Sensation entdeckt. So kam es im Frühjahr zu Sichtungen und etwas später zu Fängen kleiner Waxdick Gueldenstätti Störe zwischen 25 und 45 cm. Die kleinsten Störe hatten beim Besatz 70 cm und waren Acipenser baeri Störe. So dass die wahrscheinlichste Erklärung ist, dass diese Störart sich bei uns fortpflanzt.

Während der Forellensaison von September bis Mai werden Forellen vorgehalten und je nach Besucherzahl täglich oder wöchentlich eingesetzt. Unsere Besatzmethoden tragen ganz besonders allen tierschutzrechtlichen Belangen Rechnung und bringen die Tiere möglichst stressfrei in das Angelgewässer. Unnötige Tierquälereien um dem Angelgast gestresste und orientierungslose Fische direkt am Angelplatz vor die Füße zu kippen, sind zum einen tierschutzrechtlich verboten und passen in keiner Weise zu unserer Philosophie des Angels. Der Fisch wählt seinen Standort selbst frei nach Jahres- und Tageszeit, Wetter, Windrichtung, Wassertemperatur, Luftdruck und natürlichem Nahrungsangebot.

Im Laufe des Jahres gibt es bei uns auch immer wieder Sonderbesatzmaßnahmen die dann kurzfristig über Website und Facebook angekündigt werden.
Wir verstehen uns als ein hochkarätiges Angelgewässer mit erstklassigem Salmonidenbesatz und nicht als künstlich angelegte Forellenplantage.

 

Beschreibung

Das Gesamtgelände des Angelparks Magdeburg umfasst ca. 45 Hektar. Davon sind rund 22 Hektar Wasserfläche. Der See hat eine durchschnittliche Tiefe von ca. 3 – 4 Metern. Tiefste Stelle liegt bei 8m, flachste Stelle bei 2 m. Da es sich um eine ehemalige Kiesgrube handelt ist der Seegrund entsprechend strukturiert. Das heißt es gibt Kuhlen, Kanten, Table und Sandbänke. Einen Zulauf oder Ablauf gibt es nicht. Der See verfügt über insgesamt 80 Angelplätze auf insgesamt 3 Km Uferlinie. Fast das gesamte Südufer ist als Schongebiet angelegt und komplett zum betreten gesperrt. Flora und Fauna gedeihen prächtig und bringen hier in ungestörter Umgebung einige seltene Exemplare hervor. So hat Meister Biber schon seit Jahren seine sehr stattliche Burg errichtet. Fasane, Rehe, Wildschweine, Fuchs und Hase sagen sich hier „Guten Morgen“ und „Gute Nacht“. Viele Singvogelarten von der Nachtigall über Grasmücken, Würgervögel, Trauerschnäpper, Eisvogel bis zur Zwergdommel tummeln sich und haben hier ihre Nistreviere.
50 der 80 Angelplätze können direkt mit dem Auto erreicht werden und verfügen über Einzelparkplätze in unmittelbarer Nähe. Die übrigen Plätze liegen max. 200m vom Parkplatz entfernt. In der Nähe der Einfahrt liegt der zentrale Grillplatz mit überdachtem Tisch und Sitzbänken. Ein Grill ist ebenfalls vorhanden und kann kostenlos genutzt werden. Es steht eine Dixitoilette zur Verfügung.

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